Thermische Verletzungen
Brandwunden werden in drei Gruppen eingeteilt:
- Brandwunden Grad 1: Durch Hitzeeinwirkung entstandene oberflächliche Schädigungen der oberen Hautschicht, die sich durch eine Rötung der Haut bemerkbar macht. Die betroffenen Gebiete sind berührungsempfindlich bis hin zu einem deutlichen Schmerz
- Brandwunden Grad 2: Durch Hitzeeinwirkung entstandene tiefer gehende Schädigung der oberen und evtl. unteren Hautschichten, die sich durch eine sehr starke Rötung und durch Blasenbildung auf der Haut bemerkbar machen. Hinzu kommt ein starkes Schmerzempfinden und eine deutliche Schwellung der betroffenen Hautgebiete.
- Brandwunden Grad 3: Durch Hitzeeinwirkung entstandene Schädigung der oberen und unteren Hautschichten bis hin zu den sich darunter befindenden Geweben, (Muskeln, Sehnen und Faszien). Die Wunden haben die Hautschichten durchdrungen, das befallene Gewebe schwillt sehr stark an, und das Schmerzempfinden ist nahezu "unerträglich". Hierbei gibt es aber noch die Form der Schmerzfreiheit in den am schwersten betroffenen Geweben, die durch Nervenzerstörung hervorgerufen wird.
Die für die Sauerstoffüberdrucktherapie (HBO) relevanten Brandwunden sind die zweiten und dritten Grades bei größeren betroffenen Gebieten.




