Asklepios Paulinen Klinik weiter im Aufwind

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Patientenzahlen erneut gestiegen - Dank attraktiver Arbeitsplätze mehr Mitarbeiter - Medizinisches Angebot stark erweitert

24.01.12 || WIESBADEN (23. Januar 2012) - Wie bereits in den Jahren zuvor konnte Oliver Zimmer, Geschäftsführer der Asklepios Paulinen Klinik (APK), beim traditionellen Neujahrsempfang für Ärzte und Kooperationspartner, wieder einmal eine positive Bilanz ziehen. Das Jahr 2011 war für die „kleinste" Klinik Wiesbadens in allen Bereichen eines der erfolgreichsten seit der Übernahme durch Asklepios. Auch für 2012 blickt Oliver Zimmer positiv gestimmt in die Zukunft.
Die Zahl der im Jahr 2011 stationär behandelten Patienten ist um mehr als fünf Prozent gewachsen: von 12.500 auf 13.150. Einen überdurchschnittlichen Beitrag hat dazu die Geriatrische Abteilung unter Leitung von Chefarzt Dr. Wolfgang Knauf geleistet. Zusammen mit dem neuen Standort am SCIVIAS Krankenhaus Sankt Josef in Rüdesheim ist die Patientenzahl um über 30 Prozent gestiegen.

Die Gesamtzahl der Operationen hat sich in allen Bereichen auf hohem Level eingependelt. Die Kapazitäten werden durch die Eröffnung des neuen OP-Bereiches Ende Januar 2012 noch einmal erheblich erweitert, so dass es zukünftig noch mehr Möglichkeiten für neue medizinische Angebote geben wird. „Gleichzeitig können wir damit auch die in letzter Zeit in einigen operativen Fachbereichen aufgetretenen Wartezeiten auf einen OP-Termin deutlich verkürzen", so Oliver Zimmer. Die Hauptschwerpunkte im operativen Bereich sind weiterhin die Orthopädie mit der Endoprothetik und onkologische Operationen am Darm und an der weiblichen Brust.

In 2011 kamen auf der Geburtshilfestation wieder deutlich mehr als 900 Kinder auf die Welt. Mittlerweile stammt fast jedes fünfte Neugeborene aus dem Rheingau. Hier konnte die Klinik die Geburtszahlen gegenüber dem Vorjahr nochmals steigern. Deshalb wird die APK im Rheingau das Angebot für Schwangere durch Kooperationen mit lokalen Partnern weiter ausbauen. Auch am von Chefarzt Dr. Volker geleiteten Brustzentrum, das 2011 sein zehnjähriges Bestehen feiern konnte, werden immer mehr Patientinnen erfolgreich operiert.

Die an der APK stationierte Notfallambulanz wurde in 2011 über 55.000 Mal aufgesucht. Hier gab es eine Steigerung von 2.500 Fällen gegenüber dem Vorjahr und dies, obwohl die Stadt Wiesbaden sich 2010 gegen die Stationierung eines Notarztwagens an der APK ausgesprochen hat. „Die Patienten schätzen die kurzen Wege, geringe Wartezeiten und die interdisziplinäre Notfallaufnahme. Sie entscheiden mit den Füßen und damit anders als in den Planungsszenarien der Behörden", so erklärt sich Oliver Zimmer die außergewöhnlich gute Akzeptanz der Notfallambulanz.

Zahl der Mitarbeiter weiter gestiegen - Aus- und Fortbildung im Fokus

Die Anzahl der Mitarbeiter in der Klink und im zur Klinik gehörenden Gesundheitszentrum AGZ wuchs um 52 Arbeitskräfte auf insgesamt mehr als 900. Besonders erfreulich ist dabei, dass - anders als in vielen Kliniken der Region - qualifiziertes Fachpersonal zusätzlich gewonnen werden konnte. „Dazu beigetragen haben auch unsere besonderen Bemühungen um attraktive Arbeitsplätze, die weit über das normale Maß an vielen Kliniken hinaus gehen. Wir stellen uns damit der Verantwortung für die Familien und die Gesundheit unserer Mitarbeiter. Dies ist mit ein Grund dafür, dass wir an der APK, ganz im Gegensatz zu anderen Kliniken, so gut wie keine offenen Stellen haben", sagt Oliver Zimmer.
Darüber hinaus hat sich die APK - entgegen dem allgemeinen Trend im Gesundheitswesen - auch in 2011 dem Thema Aus-, und Weiterbildung in besonderem Maß gewidmet. „In unserem Bildungszentrum bilden wir weit über den eigenen Bedarf hinaus für mehr als 50 externe Kooperationseinrichtungen Fachkräfte aus. Darunter sind viele Klinken aus Hessen und den angrenzenden Bundesländern, die bereits vor Jahren ihre eignen Schulen und Weiterbildungseinrichtungen geschlossen haben", so Zimmer. Das Bildungszentrum der APK wird auch zukünftig zentrale Aus- und Weiterbildungsaufgaben für den Asklepios Konzern übernehmen.

2011 im Überblick: Neue Kooperation erfolgreich - Versorgungsstrukturen weiter optimiert

Mit der Eröffnung eines zweiten Standortes für die Behandlung hochbetagter Patienten wurde am SCIVIAS Krankenhaus Sankt Josef in Rüdesheim eine eigenständige leistungsstarke Station aufgebaut. Bereits ab der zweiten Woche nach Inbetriebnahme der Station war sie zu 95 Prozent ausgelastet. Jetzt ist auch im Rheingau eine wohnortnahe Versorgung geriatrischer Patienten sichergestellt. Darüber hinaus konnten im Geriatrischen Team in Rüdesheim mehr als 10 neue Stellen geschaffen werden.
Auch die Angebote des der Klinik angeschlossenen Gesundheitszentrum AGZ wurden 2011 ausgebaut. So nahm eine orthopädische Facharztpraxis ihren Dienst auf, und es konnte für den Bereich der Urologie eine weitere Fachärztin angestellt werden. Die gastroenterologische Praxis wurde ebenfalls mit einem zusätzlichen Spezialisten besetzt. Mit der Eröffnung von Wiesbadens erstem „Onkologischem Nachsorgezentrum" ONZ steht jetzt Brustkrebs-Patientinnen vor während und nach der Chemo-Therapie eine optimale ambulante Versorgung zur Verfügung.
Zum Jahresende hin wurde die neue Zentralsterilisation in Betrieb genommen. Sie stellt einen wichtigen Baustein des Konzeptes „Patientensicherheit" dar, auf das die APK besonderen Wert legt. Hier werden, entgegen dem allgemeinen Trend des Outsourcings solcher Dienstleistungen, in hochmodernen Räumlichkeiten unter strengsten Hygieneauflagen medizinische Instrumente von einem professionellen Team für den erneuten Gebrauch aufbereitet.
Mit dem Abschluss der Umbauarbeiten des Bettenhauses präsentiert sich Wiesbadens modernstes Krankenhaus als Klinik mit besonderem Wohlfühl-Charakter. Gleichzeitig wird die Klinik dem eigenen Anspruch des „persönlichen Krankenhauses" durch die sanierten, kleineren Stationen mit hohem Betreuungsschlüssel für Ärzte und Pflege in besonderer Weise gerecht. „Das kommt den Patienten und den Mitarbeitern zugute", freut sich Oliver Zimmer.

Ausblick auf 2012

Anfang Februar wird der neue Zentral-OP eingeweiht. Dann stehen vier weitere neue hochmoderne OP-Säle zur Verfügung. Die OP-Säle arbeiten mit neuester Technik, sind voll digitalisiert und entsprechen den höchsten Sicherheitsstandards. Am 28. Januar öffnet der neue OP-Bereich dem Publikum seine Türen. So hat jeder die Möglichkeit, die modernsten OP-Säle im Rhein-Main-Gebiet hautnah kennen zu lernen.
Für 2012 stehen auch die Einführung neuer Diagnose- und Therapiemethodenauf dem Plan. So zum Beispiel das Histoscanning in der Urologie zur optimierten Lokalisierung von Tumoren der Prostata. Durch den Einsatz von MarginProbe im Brustzentrum, einem innovativen Gerät zur optimalen Schnittrandbestimmung bei der Operation von Brustkrebs, wird die Häufigkeit von Zweitoperationen drastisch gesenkt. Das Hightech-Gerät kommt in Hessen nur in der APK zum Einsatz. Gleichzeitig wird mit der Eröffnung des „Diagnostischen Brustzentrums" durch „Radiomed" ein erweitertes und verbessertes Angebot im Bereich der Brustdiagnostik geschaffen.
Mit dem Ausbau des „Geriatrischen Zentrums" an drei Standorten, wird die APK dem stetig wachsenden Therapie-Bedarf betagter Patienten gerecht. Am Standort Rüdesheim wird die geriatrische Station im Lauf des Jahres um 10 Betten erweitert. Gemeinsam mit EVIM, dem Evangelischen Verein für Innere Mission in Nassau, gründet die APK das „Geriatrische Zentrum am Schlosspark" in Biebrich mit Tagesklinik. In der APK selbst werden die Kapazitäten in der Geriatrie ebenfalls erweitert. Durch die Sanierung der Geriatrie-Stationen und Bereitstellung zusätzlicher Einbettzimmer erhöht sich die Qualität der Unterbringung der Patienten auf Hotelniveau. Damit entspricht dann auch dieser Bereich dem hohen Standard, den die Klinik bereits auf allen anderen Stationen erreicht hat.
Als zentral gelegener Anlaufpunkt für Notfälle will die Klinik zukünftig mit der Intensivstation der APK und dem im AGZ gelegenen Druckkammer-Zentrum die Notfallversorgung von Rauchgasvergiftungs-Opfern für das gesamte Rhein-Main-Gebiet übernehmen. Wie wichtig dieser Dienst ist hat sich nach dem tragischen Kohlenmonoxid-Unfall in Biebrich im Dezember 2011 gezeigt: Durch den Einsatz der Druckkammer konnten vier Rauchgasvergiftungs-Opfern gerettet werden. Auch für die Feuerwehren ist es beruhigend zu wissen, dass im Fall der Fälle stehts professionelle Hilfe abrufbereit ist. (jp/prpro)